Das Wunder von Leipzig

Am 9. Oktober 2014 besuchten fünf Studierende der Deutschabteilung der Sun Yat-sen Universität zusammen mit ihrer Lehrerin, Frau Hildenbrand, das deutsche Generalkonsulat im Distrikt Tianhe, Guangzhou, um den Film „Das Wunder von Leipzig“ zu sehen, denn an dem Tag war das 25. Jubiläum von der friedlichen Revolution in der DDR. In dem Film wurden die gewaltfreien Ereignisse im September und Oktober 1989 dargestellt und die Bürger haben im November 1989 endlich gewonnen, als die Berliner Mauer gefallen ist.
                        
 
Am 9. Oktober 1989 veranstalteten ca. 70.000 Menschen in Leipzig freiwillig eine große Demonstration für Freiheit und Demokratie. Eigentlich gab es diese Demonstrationen, die Montagsdemonstrationen genannt wurden, schon länger. Jeden Montag trafen sich die Menschen und gingen mit Plakaten von der Nikolaikirche durch die ganze Stadt. Sie brachten Kerzen mit und riefen “Wir sind das Volk“. Es gab am 9. Oktober 1989 in Leipzig viele Polizisten, die Gewehre dabei hatten, um die Demonstranten zurückzuschlagen. Aber niemand schoss und niemand wurde verletzt. Die Leipziger schafften eine friedliche Demonstration. Ohne Gewalt und Blutvergießen.
 
Nach dem Film konnten die Zuschauer Fragen stellen. Alle Fragen wurden von Jochen Künzel, dem Pressereferent im deutschen Generalkonsulat, detailliert beantwortet. Außerdem gab es noch Essen und Getränke, sodass man nicht hungrig nach Hause gehen musste.
 
Mit Material von Huang Wanwen, Fang Yanqiong und Bai Xiaoyu